Freitag, 25. März 2011

Rückreise

Goa Airport, 2 Stunden am Check In warten macht Laune :-)
Computerprobleme, überforderte Mitarbeiter, manche müssen für Übergepäck bezahlen. Ich hab 28 Kilo bei erlaubten 20 Kilo und komme damit durch.

In Frankfurt ein Ticket nach Wien in ca. 15 Sek bekommen.
Das ist die deutsche schnelle Gründlichkeit. Dafür fehlt ihnen das Shanti komplett.
Sonnenaufgang am FFM Flughafen nach 2 Stunden Schlaf, gähn.
Freu mich schon auf Zuhause.



Donnerstag, 24. März 2011

Doggies

Nachdem eine Hundemutter hinter dem Haus 9 Jungen zur Welt gebracht hat, kümmert sich Ingo rührend um die Winzlinge. Überhaupt ist das Grundstück zu einem Hundeasyl geworden.
Insgesamt 13 Hunde finden hier immer wieder Unterkunft
Wir hoffen, dass so viele wie möglich den Monsun überleben.
Im Moment sind sie sehr süß und verspielt.
Hier mit ca. 3 Wochen.



Mittwoch, 23. März 2011

21.3-22.3 Der Mandalla Dance

Maya und Tanhit
Nach langem hin her und mehrmaligem Versetzten beider Seiten, einmal ich aufgrund von Magenproblemen, einmal sie aufgrund von Magenproblemen eines Freundes, schaffe ich es Maya und Tanhit zu interviewen und sehr schöne Bilder mit ihnen an einem Banyard Tree und am Strand zu drehen.
Die beiden sind sehr herzlich und freundlich und erklären mir im Interview den"Mandalla Dance" und ihre weiteren Tätigkeitsfelder genau.
Wer mehr über den Mandalla Dance erfahren will kann es hier tun oder abwarten bis meine kleine Dokumentation fertig ist.


Die Tanzszenen eignen sich besonders gut den variablen Bildraten Modus der Kamera zu testen.
Ich nehmen einige Szenen mit 50 Bildern/sek auf um schöne langsame Aufnahmen machen zu können.
Damit das Licht stimmt müssen wir sehr früh anfangen.
Um 7.30 Uhr steht die Sonne am besten und scheint vom Festland aufs Meer hinaus.


Das Interview verläuft relativ reibungslos, aber wieder einmal macht sich das alleine Arbeiten bemerkbar. Ein kleiner Teil des Interviews ist nicht ganz scharf obwohl ich die Schärfe Immer so penibel wie möglich kontrolliere.
in diesem Moment hab ich mich wohl auf etwas anderes konzentrieren müssen.

19.3 Sighteseeing

Old Goa eine Gewürz Plantage und der älteste Leuchtturm Indiens stehen auf dem Programm.
Vehla Goa (vehla=alt), mittlerweile eine reine Touristenstadt mit Kirchen und einem Nachbau des Petersdomes, war im 16 Jahrhundert die portugiesische Hochburg in Indien.
Sie wurde im 15 Jahrhundert gebaut und im 18 Jahrhundert aufgrund der Pest verlassen.
Damals größer als London oder Paris, ca. 200000 Einwohner im 15 Jahrhundert, bildete sie ein Handelsknotenpunkt im Südasiatischen Raum.

Wir geraten mitten in einem Bollywood Filmdreh und ich bin überrascht wie schnell die Inder ein großes Filmset samt Kran aufbauen.
Da die Menschenlöhne in Indien vergleichsweise gering sind gibt es wohl für jedes Stück Equipment einen Arbeiter :-)
Auf Absperrungen für Schaulustige wird verzichtet, hinter dem Regisseur und seinen Leuten steht die Menge dichtgedrängt, blickt mit in die Monitore und behindert sogar den "Krane Operator" der die Meute schliesslich auch wegzuscheuchen versucht.

Gedreht wir auf einer Arri 435 glaube ich, so genau weiss ich das nicht mehr und leider ist die SD Karte auf der ich gedreht habe anscheinend kaputt, ich werde versuchen sie noch irgendwie in Wien wiederherzustellen.

Hier ein paar Fotos (Copyright von Ingo Katholnig).


Petersdom Nachbau

17.3 Hemp Cafe und Müllproblematik!

Heute habe ich ein Interview mit der Alona, die zusammen mit ihrem Mann das Hemp Cafe leitet, geführt.
Alona kommt, wie viele andere Leute hier, aus Russland und lebt halbjährig in Arambol.

Primär war mein Fokus auf die Müllproblematik in Goa gelegt weshalb sie mich auch später zu einem Stück Land gebracht hat auf dem viele Geschäftsleute gegen Geld ihren Müll abladen dürfen.

Diese Art der Mülllagerung ist zwar illegal wird aber überall praktiziert.
Die schönsten Aussichtspunkte werden so zu stinkenden, mit Fliegen, Kot und Vögeln übersäten Müllhalden.
Wenn es zuviel wird zündet man den Riesen Haufen einfach an und die Sache hat sich erledigt.
Mülltrennung und auch keinerlei Bewusstsein für Umweltschutz jeglicher Art scheint bei der Durchschnittsbevölkerung zu existieren.
Wenn man herumfragt bekommt man als Antwort "Monsun washes away everything my friend!"

Donnerstag, 17. März 2011

16.3 FLEA MARKET

Flea Market in Ajurna südlich von Arambol.
Ich begleite Ingo auf den Markt um noch ein paar gute Aufnahmen zu bekommen.
Bei der Ankunft scharen sich schon die Kulis um uns. Alle wollen sich die 30 Cent mit Taschentragen verdienen.

Es ist verdammt heiss, man schwitz schon bei dem Gedanken sich bewegen zu müssen.
Nach ein paar Bierchen und viel gedrehtem Material verfällt man in eine Art Markttrance.

Tibeter sind geduldig,
und sehr freundlich.

Mittwoch, 16. März 2011

Die Inder

Die Inder sind fast immer freundlich, sehr neugierig und umgänglich.
Teilweise haben sie einen sehr lustigen Schmäh finde ich.
Oft wollen sie einem natürlich etwas andrehen, was auch sehr mühsam werden kann. "Hey my friend, Taxi ?"
Kinder, Frauen und Männer, die alles mögliche am Strand verkaufen müssen, versuchen die Touristen durch Mantras einzulullen.
Sie wiederholen ihre einstudierten Sprüche so oft bis man entnervt kauft oder sie mit einem unfreundlichen "Chello" (gemma oder Abmarsch) zum weitergehen motiviert.
Als Österreicher kann man sich das dank der Firma UPC auch leicht merken :-)
Männer, die im vorbeigehen stehenbleiben und dann sowas wie " your ear sand" murmeln wollen dir das Ohr reinigen und finden dank gutem Taschenspielertrick immer viel drinnen, wollen dann auch mehr Geld als ein studierter Arzt.
Autofahren ist eine Katastrophe, ich hab in Südamerika schon viel erlebt, aber Indien übertrifft alles bisherige bei weitem.
Vor allem Nachts ist es sau gefährlich, da keiner abblendet, viele Menschen, Hunde, Fahrräder und sonstige Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.
1,2 Milliarden Inder können sich halt auch nicht in Luft auflösen.
Übrigens auch in Goa, obwohl mir immer gesagt wird es ist nicht das richtige Indien, fährt man links.